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Selektive Entwurmung beim Pferd

Die zurzeit angewendeten Strategien zur Wurmbekämpfung bei Pferden existieren seit den 1960er Jahren und waren sehr erfolgreich bei der Bekämpfung der Großen Strongyliden.

Inzwischen sind diese für das Pferd sehr gefährlichen Parasiten weltweit fast ausgerottet und die Situation hat sich grundlegend verändert.

Im Focus der Wurmbekämpfung- und Kontrolle stehen heutzutage nicht mehr die Großen Strongyliden, sondern Kleine Strongyliden, Bandwürmer und Spulwürmer.

Bei diesen Parasiten kommt es durch häufig durchgeführte Entwurmungen zur Resistenzbildung gegen die auf dem Markt vorhandenen Wirkstoffe.

Selektive Entwurmung

Im Mittelpunkt der selektiven Entwurmung steht die regelmäßige Kontrolle von Kotproben.

Hierbei wird die Anzahl der vorhandenen Wurmeier mit Hilfe der McMaster-Untersuchung in unserem Hauslabor bestimmt, nur Pferde mit einer Eiausscheidung von über 200 EpG (Eiern pro Gramm Kot) werden entwurmt.

10-14 Tage nach Gabe der Wurmkur führen wir eine erneute Kontrolle der behandelten Tiere durch, um die Wirksamkeit des verwendeten Wirkstoffs zu kontrollieren.

So können eventuelle Resistenzen schnell entdeckt werden und es werden keine unnötigen Behandlungen an nicht verwurmten Pferden vorgenommen.

Da die Eiausscheidung der einzelnen Pferde vom Alter und anderen Faktoren abhängt, nehmen Sie bitte vor der ersten Kotuntersuchung Kontakt mit Frau Rappold oder Frau Theile auf (entweder telefonisch oder per E-Mail), dann können wir für Ihren Betrieb ein individuelles Konzept erarbeiten.

Vor Ihrem Besuch laden Sie bitte das Formular auf der rechten Seite herunter (einfach anklicken) und bringen es ausgefüllt mit. Sie können es uns auch gerne per E-Mail zusenden.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Formular McMaster Tierhalterangaben